Wenn du jemandem deine Liebe auf besondere Art und Weise gestehen möchtest, kann auch heutzutage der Liebesbrief das Mittel der Wahl sein.

Denn oft ist es leichter, seinen Gefühlen schriftlich Ausdruck zu verleihen, als darüber zu reden. Zum Jahrestag, als Liebesgeständnis oder Entschuldigung – es gibt viele Gründe, um einem besonderen Menschen zu zeigen, wie sehr du ihn oder sie liebst. Auch ohne speziellen Anlass kannst du mit einem Liebesbrief deinem Partner oder deiner Partnerin eine unerwartete Überraschung bereiten.

In diesem Beitrag findest du nützliche Beispiele und erfährst, welche goldenen Regeln du beim Schreiben eines Liebesbriefs unbedingt beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis

  1. Liebesbrief oder doch lieber eine WhatsApp Nachricht?
  2. 5 Goldene Regeln, die du beim Schreiben eines Liebesbriefs beachten solltest
    1. Regel Nr 1: Ästhetik
    2. Regel Nr 2: Originalität
    3. Regel Nr. 3: Die “richtigen” Komplimente
    4. Regel Nr. 4: Die Struktur
    5. Regel Nr. 5: Die Liebe auf den Punkt bringen
  3. Liebesbrief formulieren: Tipps und Anregungen
    1. Für eine angenehme Schreibatmosphäre sorgen
    2. Werde dir über deine Gefühle bewusst
    3. Fange an
    4. Schreibe Einleitung, Hauptteil und Schluss
  4. Ein Liebesbrief für ihn – Beispiel
  5. Ein Liebesbrief für sie – Beispiel
  6. Zeitgemäße Liebessprüche
  7. Die 3 häufigsten Fragen über Liebesbriefe
    1. Was denken Männer und Frauen wirklich über Liebesbriefe?
    2. Welcher Zeitpunkt eignet sich am besten für die Übergabe deines Liebesbriefes?
    3. Wie lange solltest du auf eine Antwort warten?

Liebesbrief oder doch lieber eine WhatsApp Nachricht?

Wenn du einen bleibenden Eindruck hinterlassen willst, schreibe einen Liebesbrief.

Klar, eine kurze Textnachricht ins Handy zu tippen, ist einfacher, als einen Liebesbrief mit schöner Tinte auf echtem Papier zu verfassen. E-Mails, SMS, WhatsApp – wir benutzen sie täglich, um zu kommunizieren und oft auch für kurze Liebesbekundungen zwischendurch.

Das mag auch ganz schön sein, kommt aber nicht an die persönliche Note und Romantik heran, die ein Liebesbrief bietet. Digitale Nachrichten sind – wenn auch äußerst praktisch – schließlich nichts Greifbares.

Auch die Ernsthaftigkeit und tiefere Bedeutung, die man seinem oder seiner Angebeteten eigentlich mitteilen möchte, geht zwischen Emojis und Gruppenchats schnell unter. Aufbewahren kannst du eine digitale Nachricht auch nicht. Ein Screenshot ist zwar schnell gemacht, geht aber häufig zwischen all den anderen Fotos, die du auf dem Handy gespeichert hast, verloren. Ein Liebesbrief dagegen ist eine unvergängliche Erinnerung mit persönlichem Wert.

Das schöne Gefühl, das man hat, wenn man einen Liebesbrief aus hochwertigem Papier in der Hand hält, ist einfach ein ganz anderes als der Blick auf eine Nachricht auf dem Display. Der Empfänger oder die Empfängerin kann ihn aufbewahren und immer wieder ansehen. Die Worte, die du mit Bedacht gewählt hast, können immer wieder gelesen werden und für einen Herzklopfmoment sorgen.

Die Mühe, die du dir gemacht hast, wird sicherlich erkannt, denn durch so eine besondere Geste fühlt sich jeder wertgeschätzt. So sorgst du für eine Botschaft, die aus den alltäglichen Nachrichten herausstichst und lange in Erinnerung bleibt.

5 Goldene Regeln, die du beim Schreiben eines Liebesbriefs beachten solltest

Regel Nr 1: Ästhetik

Überzeuge deinen Schwarm mit der richten Ästhetik.

Ein Liebesbrief ist etwas permanentes und wird vermutlich mehr als einmal gelesen. Es lohnt sich sicher, in ein Blatt hochwertiges Briefpapier zu investieren, anstatt eines aus dem Drucker zu nehmen. Denk daran: Der erste Eindruck zählt.

Ein schöner Umschlag kann deinen Liebesbrief um einiges aufwerten. Damit dieser aus den anderen Schreiben im Briefkasten heraussticht, kannst du schon hier eine originelle Farbe, Form oder ganz persönliche Verpackung wählen, von der du denkst, dass sie deinem oder deiner Liebsten gefallen wird.

Diese kann auch eine Anspielung auf etwas sein, was du in deinem Brief erwähnst. Den eigentlichen Brief kannst du ebenfalls persönlich gestalten. Die simpelste aber effektive Maßnahme ist, ihn handschriftlich zu verfassen. Wenn du dich dazu noch künstlerisch austoben möchtest, kannst du ein richtiges kalligrafisches Werk daraus machen.

Je nachdem, ob du deinen Liebesbrief eher schlicht gestalten oder extravagant verzieren möchtest, kannst du auch eine kleine Zeichnung anfertigen oder einen Aufkleber darauf kleben. Manche finden es kitschig, manche mögen es gern: Ein Kussmund, selbstgemalte Herzen oder eine Note deines Parfums auf dem Papier können deine romantische Ader beweisen.

Regel Nr 2: Originalität

Liebesbriefe berühmter Schriftsteller oder romantische Liebeslieder deiner Lieblingsband sind inspirierend, sollten aber nicht der Inhalt deines eigenen Liebesbriefes werden. Ein für dich oder euch bedeutsames Zitat kannst du durchaus erwähnen, aber achte darauf, dass es deinen eigenen Worten nicht die Show stiehlt.

Auch mit abgedroschenen Standardphrasen solltest du vorsichtig sein. Am besten wird dein Liebesbrief ankommen, wenn er authentisch ist. Ob du selbst nun einen romantischen, ausschweifenden oder kurzen, pragmatischen Schreibstil hast: bleibe dabei. Denn wie du deine Gefühle formulierst, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass du es tust. Und indem du etliche unpersönliche Liebesbekundungen aneinanderreihst, wird dir das nicht gelingen. Stattdessen bleibe dir selbst treu und lasse deiner Kreativität freien Lauf.

Regel Nr. 3: Die “richtigen” Komplimente

Schöne Komplimente zu machen kann schwieriger sein als gedacht.

Gibt es überhaupt “falsche” Komplimente? Ja! Über ein von Herzen kommendes Kompliment freuen wir uns Doch es kommt auch vor, dass ein vermeintliches Kompliment nicht so aufgefasst wird, wie du es gewollt hast. Damit dir das in deinem Liebesbrief nicht passiert, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Zunächst: vermeide Übertreibungen. Vielleicht bist du gerade frisch verliebt und es brodelt in dir geradezu vor Glücksgefühlen. Und vielleicht fallen dir hundert Dinge ein, die du an deinem oder deiner Angebeteten gern hast. Aber versuche dich in deinem Liebesbrief etwas zurückzuhalten und nicht alle davon aufzuzählen.

Zu viele Komplimente sind nichts besonderes. Weniger ist mehr. Auch Superlative solltest du vermeiden, denn so kann ein Kompliment schnell unglaubwürdig wirken. Außerdem solltest du Komplimente vermeiden, die sich auf das Aussehen beziehen.

Wenn du dich durch das Äußere der Person, der du deinen Liebesbrief widmest, angezogen fühlst, ist das natürlich schön.

Aber bestimmt ist das Aussehen nicht der Hauptgrund, warum du dich verliebt hast, oder? Beziehe dich stattdessen auf den Charakter. Dadurch fühlt man sich um seiner selbst Willen wertgeschätzt, nicht aufgrund einer äußeren Hülle, die sich jederzeit ändern kann.

Regel Nr. 4: Die Struktur

Ein Liebesbrief braucht zwar nicht so eine strenge Struktur wie eine Bachelor-Arbeit, aber ein ungegliedertes Chaos sollte er auch nicht werden. Versuche, deinen Brief in eine kurze Einleitung, einen längeren Hauptteil, und einen starken Schluss einzuteilen.

Es lohnt sich wirklich, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Bewahre dir das Beste für den Schluss auf, bis zu dem du dich über passende Überleitungen langsam steigerst. So wird der Empfänger oder die Empfängerin deines Briefes nicht überrumpelt und kann deine Gefühle beim Lesen nachempfinden.

Regel Nr. 5: Die Liebe auf den Punkt bringen

Auch, wenn du viel zu sagen hast: Lasse deinen Liebesbrief nicht zu lang werden. Ein kurzer Text, in dem du deine Gefühle kurz beschreibst und das Wichtigste erwähnst ist viel wirkungsvoller als ein seitenlanger Brief voller Wiederholungen. Konzentriere dich auf das Wesentliche, auf das, was du unbedingt loswerden willst und das auf keinen Fall warten kan

Liebesbrief formulieren: Tipps und Anregungen

Bevor du jetzt blind drauflos schreibst, schau dir doch noch diese Tipps und Anregungen an, die dir helfen, deinen Liebesbreif zu verfassen:

Für eine angenehme Schreibatmosphäre sorgen

Um einen Liebesbrief zu schreiben, brauchst du Zeit und Ruhe. Suche dir einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Mach die Tür zu, stecke Ohrstöpsel in die Ohren – was auch immer dir am besten hilft, dich zu konzentrieren. Am besten sorgst du auch für ausreichend Platz an deinem Schreibtisch und legst alle Dinge weg, die dich ablenken könnten, wie zum Beispiel dein Handy und deinen Laptop oder auch eine Uhr. Wenn du möchtest, kannst du Musik hören, während du schreibst, oder Kerzen anzünden, um die perfekte Wohlfühlatmosphäre für dich zu schaffen.

Werde dir über deine Gefühle bewusst

Versuche deine Gefühle in die richtigen Worte zu verwandeln.

Eine gute Hilfe, um sich über die eigenen Gefühle bewusst zu werden, ist eine Liste. Schreibe alles auf, was du an der Person, der du schreiben möchtest, liebst und schätzt. Ist es die unermüdliche Unterstützung, die er oder sie dir entgegen bringt, der einzigartige Humor oder vielleicht die bedingungslose Liebe, die du erfährst?

Auf diese Dinge kannst du in deinem Brief später wunderbar eingehen. Zum Beispiel könntest du schreiben: “Ich liebe deine Verrücktheit und deine einzigartige Sicht auf die Dinge“, oder “Ich liebe es, wenn du mich zum Lachen bringst“. Aber auch einfache, alltägliche Dinge können es wert sein, in deinem Liebesbreif erwähnt zu werden. Vielleicht magst du es, wenn dein Pullover nach deinem Partner oder deiner Partnerin riecht.

Du kannst auch über eine besonders schöne Erinnerung schreiben, die ihr teilt oder über einen gemeinsamen Moment, den ihr zusammen verbracht habt. Selbst, wenn das etwas völlig absurdes sein sollte, worüber ihr zusammen gelacht habt, deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wenn dein Brief aber eine etwas ernstere Note bekommen soll, kannst du auch über Rückschläge schreiben, die ihr gemeinsam überstanden habt oder über eine Zukunft, die du dir für euch beide wünscht.

Fange an

Wenn du dir genügend Gedanken gemacht hast, schreibe eine grobe erste Version deines Liebesbriefs. Darin kannst du unsortiert alles aufschreiben, was dir in den Sinn kommt. Denke dabei nicht an Rechtschreibung oder Grammatik, sondern sammle ersteinmal all deine Ideen.

Schreibe dabei in deiner eigenen Sprache, so, wie dir die Einfälle gerade kommen. Oft fällt es schwer, Sätze zu bilden, wenn man zu hohe Erwartungen an das Ergebnis hat. Deshalb denke daran: dein Brief muss kein literarisches Meisterwerk werden. Zunächst bist du sowieso mit dem Brainstorming beschäftigt. Später kannst du alles ins Reine schreiben und immernoch an den Formulierungen feilen, wenn sie dir nicht gefallen.

Konzentriere dich im ersten Schritt einzig und allein darauf, deine Gefühle offen und ehrlich auszudrücken und nimm dir dafür alle Zeit, die du brauchst. Egal, ob du am Ende eine halbe Seite geschrieben hast oder zehn: lass dich nicht davon einschüchtern. Ein Liebesbrief muss nicht unbedingt besonders lang werden. Und wenn du mehr aufgeschrieben hast, als du später brauchst, kannst du es im nächsten Schritt immernoch kürzen.

Schreibe Einleitung, Hauptteil und Schluss

Anrede. Hauptteil. Schluss – So sollte jeder Brief aufgebaut sein.

Nachdem du deine grobe, erste Version vor dir liegen hast, kannst du entscheiden, was sich am besten für den Anfang deines Briefes eignet. Darin kannst du zum Beispiel erklären, was dich zu diesem Brief bewogen hat.

Für die Anrede gibt es verschiedene Möglichkeiten: “Liebster/Liebste”, “Lieber/Liebe“, “Mein Lieber/Meine Liebe” oder ganz schlicht den Vornamen, der Person, der du schreibst. Wenn ihr Kosenamen oder Abkürzungen füreinander habt, kannst du auch diese als Anrede benutzen.

Für den Hauptteil deines Liebesbriefes kannst mit Erinnerungen, Geschichten und all den Dingen, die du an deinem Partner schätzt, füllen. Erzähle davon, was für ein Gefühl er oder sie dir gibt und wie sich dein Leben durch ihn oder sie zum Besseren gewendet hat.

Drücke im Hauptteil deine tiefen Gefühle aus und nutze den Brief als Gelegenheit, mehr zu sagen, als du normalerweise sagen würdest.

Den Schluss kannst du nutzen, um deine Absichten zu bekräftigen. Zum Beispiel, indem du über die Zukunft sprichst und deine Liebe, Treue und Zuneigung bekräftigst. Wie genau du das tust, liegt ganz bei dir.

Ein einfaches “Ich liebe dich” kann ein sehr schöner Abschluss sein, aber es müssen natürlich nicht immer unbedingt diese drei Worte sein.

Ein Liebesbrief für ihn – Beispiel

Meine große Liebe,

heute vor einem Jahr haben wir uns kennengelernt. Ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern, wie die Zeit davor ausgesehen hat. Du bist in mein Leben getreten und hast es völlig auf den Kopf gestellt. Sofort wusste ich, dass du für mich der Hauptgewinn bist. Zum Jahrestag möchte ich, dass du weißt: Ich liebe dich!”

Ein Liebesbrief für sie – Beispiel

Meine Prinzessin,

seit ich dich kenne, habe ich jede einzelne Sekunde an deiner Seite genossen. Wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen und haben sie gemeinsam überstanden. Manchmal gehen wir uns gegenseitig auf die Nerven, doch ich möchte mich lieber bis an mein Lebensende mit dir streiten, als jemand anders zu lieben. Ich weiß, dass wir gemeinsam alles überstehen werden, was noch kommt und kann kaum erwarten, den Rest meines Lebens mit dir zu verbringen. Du kennst mich wie niemand sonst, bist mein Lachen und mein Glück. Mit dir gehe ich bis ans Ende der Welt.

Zeitgemäße Liebessprüche

Hier haben wir für dich ein paar aktuelle Liebessprüche gesammelt, die du als Inspiration benutzen kannst oder auch 1 zu 1 in dein Liebesbrief übernehmen kannst.

– Ohne dich will ich nicht, Ohne dich kann ich nicht, Darum muss ich dir sagen: ich liebe dich!

– Ich liebe dich seitdem ich dich das erste Mal gesehen habe. Niemand hat mich je so verzaubert wie du.

– Ich liebe dich, das sagt sich schnell und doch sind sie außergewöhnlich. Sie beschreiben am besten, was ich fühle für dich.

– Du bist einzigartig und unbeschreiblich. Du bist das Glück in meinem Leben und beschenkst mich täglich reichlich.

– Dein Lachen ist mein schönstes Glück. Ich will für immer mit dir gehen, vor und niemals zurück.

– Wenn du nicht da bist, fehlt ein Teil von mir. Ich kann nicht ohne dich sein, ich hänge an dir.

– Du bist perfekt so wie du bist. Ich liebe dich und vor mir brauchst du dich niemals verstellen.

– Ich liebe dich gern körperlich, doch viel wichtiger für mich, ist die Umarmung hinterher, ansonsten fühlte ich mich leer!

– Du bist der größte Schatz der Welt! Ich liebe dich auch ohne Geld!

– Einzig das Wort lebenslänglich klingt für mich nicht ganz vergänglich! Bist du fürs Urteil nun bereit? Ich liebe dich für alle Zeit!

– Erst waren es die Triebe, jetzt ist es wahre Liebe. Ich liebe dich, mein Schatz, für alle Zeit, an jedem Platz.

– Nur weil ich dich liebe, so sieht es aus, fühl ich mich auch bei mir selbst zu Haus!

– Du bist so schön, ich könnte mir die Augen an dir aussehen. Ich weiß, wir werden uns für immer mit Liebe ansehen.

– Wie lässt sich Liebe beschreiben? Es ist, wenn zwei Leute den gleichen Weg für immer beschreiten.

– Ich spüre deine Blicke, sie geben mir Hoffnung und Mut. Von dir betrachtet und geliebt zu werden, tut mir gut.

Hier findest du weitere Liebessprüche

Die 3 häufigsten Fragen über Liebesbriefe

Was denken Männer und Frauen wirklich über Liebesbriefe?

Mache dir keine Sorgen, jeder freut sich über eine Liebeserklärung !

Manche mögen ihn kitschig finden und können Liebesbriefen einfach nichts abgewinnen. Vor allem Männern ist das nachgesagt und auch nicht alle Frauen sind romantisch veranlagt. Du kennst deinen Partner oder deine Partnerin aber sicher gut genug, um seine oder ihre Einstellung zu Liebesbriefen einzuschätzen. Vielleicht kannst du deinen Brief sogar daran anpassen.

Wenn es dir selbst wichtig ist und richtig vorkommt, ihn zu schreiben, wird der Empfänger oder die Empfängerin deines Briefes deine Mühe aber sicher wertschätzen. Denn ein Liebesbrief ist prinzipiell etwas positives. Du sagt der Person darin, was du an ihr oder ihm magst. Komplimente hört jeder Mensch gern, du wirst also mit deinem Brief niemandem schaden.

Es könnte zwar passieren, dass die Person überhaupt nicht weiß, wie sie oder er damit umgehen soll, denn manche Menschen sind unsicher in Gefühlsdingen.

Am besten machst du dir deshalb im Vorfeld Gedanken darüber, wie du deinen Brief formulieren kannst, damit die Person, der du ihn schreibst, ihm am meisten abgewinnen kann. Aber selbst, wenn dein Brief auf wenig Begeisterung stößt: mach dir nichts daraus.

Einen Liebesbrief zu schreiben ist schließlich eine tolle Möglichkeit, dir über deine Gefühle klarzuwerden.

Welcher Zeitpunkt eignet sich am besten für die Übergabe deines Liebesbriefes?

Wenn du deinen Breif per Post verschickst, kann das die Überraschung verstärken und die Erfahrung für deinen Partner noch emotionaler und unvergesslicher machen. Vor allem für eine Fernbeziehung eignet sich diese Möglichkeit. Wenn du ihn nicht verschicken möchtest, könntest du ihn auch an einen Platz legen, an dem ihn dein Partner oder deine Partnerin auf jeden Fall sehen wird. Platziere ihn zum Beispiel auf dem Kopfkissen, dem Schreibtisch, oder der Kaffeemaschine.

So sorgst du für eine schöne Überraschung im Alltag. Natürlich kannst du deinen Liebesbrief auch persönlich übergeben. Am besten machst du das in einem ruhigen und passenden Moment, wenn ihr beide keinem Stress ausgesetzt seid. Oder du überraschst deinen Partner oder deine Partnerin auf der Arbeit und lässt ihm oder ihr dem Brief zusammen mit einer kleinen Aufmerksamkeit da.

Wie lange solltest du auf eine Antwort warten?

Lasse deinem Schwarm genug Zeit um über deinen Liebesbrief nachzudenken.

Der Liebesbrief ist geschrieben und abgeschickt, oder du hast ihn persönlich übergeben: Was jetzt? Natürlich erhoffst du dir eine Antwort. Wenn du mit deinem Partner oder deiner Partnerin zusammen bist, wirst du diese auch höchstwahrscheinlich bekommen. Im besten Fall ist es die von dir erhoffte, positive Reaktion.

Oder du bekommst sogar einen Liebesbrief zurück. Es kann aber leider auch passieren, dass deine Gefühle nicht erwidert werden. Zum Beispiel, wenn dein Brief als Entschuldigung gedacht war oder du jemandem darin deine Liebe gestanden hast. Wenn dies der Fall ist, versuche, die Zurückweisung nicht zu schwer zu nehmen.

Das ist leichter gesagt als getan, aber führe dir vor Augen, warum du den Brief geschrieben hast. Du hast deine Gefühle zum Ausruck gebracht und weißt, woran du bist. Der schlimmste Fall ist wahrscheinlich, wenn eine Antwort ganz ausbleibt. Sicher solltest du deinem oder deiner Angebeteten etwas Zeit geben, um den Brief zu verarbeiten. Vielleicht weiß er oder sie auch nicht, wie er darauf reagieren soll. Nach ein oder zwei Wochen solltest du aber das Warten aufgeben, denn das tut auf die Dauer nicht gut.

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